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    Forscher der Bergischen Universität an Solinger Projekt beteiligt.[mehr]

Zeitliche Wurzeln

Die Fakultät besteht seit der Gründung der Hochschule im Jahre 1972. Die Fakultät beherbergt alle elektrotechnischen Fachgebiete, von der Nachrichtentechnik über die Elektronik und Automatisierungstechnik bis hin zur Energietechnik, und wurde in jüngerer Zeit um die Gebiete Informationstechnologie und Druck- und Medientechnik erweitert.

Die Wurzeln der Universität und damit der Fakultät reichen ins 19. Jahrhundert zurück, und zwar auf die 1863 in Barmen gegründete „Höhere und Niedere Gewerbeschule“. Sie ist damit älter als die RWTH Aachen, die auf die 1870 gegründete „Königlich rheinisch-westfälische Polytechnische Schule zu Aachen“ zurückgeht.

Zunächst bestand eine enge Verbindung mit dem Maschinenbau. So lautete ab 1898 der Name „Königlich Vereinigte Maschinenbauschulen Elberfeld - Barmen“, ab 1918 „Staatlich-preußische Vereinigte Maschinenbauschulen“, ab 1931 „Vereinigte Technische Lehranstalten für Maschinenwesen“, ab 1941 „Staatliche Ingenieurschule für Maschinenwesen“.

Bereits 1939 wurde die Einrichtung einer vom Maschinenbau getrennten Abteilung Elektrotechnik beantragt, aber kriegsbedingt erst 1947 vom damaligen Kultusministerium verfügt.

Von 1905 bis 1923 leitete Oberstudiendirektor Dipl.-Ing. Albert Kuhlmann die Ingenieurschule. Nach ihm wurde sie scherzhaft „Kuhlmanns Kotten“ genannt. Dies geschah wohl in Anlehnung an die im Bergischen Land so verbreiteten wassergetriebenen Schmiedehämmer und Schleifkotten, die als frühe Industrie-Indikatoren für die Werkzeugherstellung in Remscheid und die Schneidwarenproduktion in Solingen gelten. Die Bezeichnung war auch in Elberfeld an Stelle des gestelzten Begriffs „Vereinigte Technische Lehranstalten“ verbreitet und wurde auch in der Nachkriegszeit von den ehemaligen Absolventen gern verwendet.

1963 feierte die Staatliche Ingenieurschule für Maschinenwesen ihr 100jähriges Bestehen als eine der ältesten technischen Ausbildungsstätten des Landes Nordrhein-Westfalen.

Im Zuge der im Jahre 1971 bundesweiten Umwandlung der Ingenieurschulen in Fachhochschulen entstand auf dem alten Wurzelwerk auch in der Uralt-Industrie-Region des Bergischen Landes eine „Fachhochschule Wuppertal“. In diese wurden außer den Wuppertaler Ingenieurschulen für Maschinentechnik/Elektrotechnik, Textiltechnik, Bautechnik/Architektur und Druckereitechnik/Design auch die im Jahr 1964 gegründete Remscheider Ingenieurschule für Maschinentechnik/Elektrotechnik übergeleitet. Aus den Abteilungen Elektrotechnik der beiden Ingenieurschulen entstand der „Fachbereich Elektrotechnik“ und damit der Grundstein der heutigen Fakultät.

Bereits im darauf folgenden Jahr entstand unter anderem durch Zusammenlegung mit der Pädagogischen Hochschule die „Bergische Gesamthochschule Wuppertal“. Gemäß dem Gesamthochschul-Konzept wurden integrierte Studiengänge erarbeitet, die nach einem gemeinsamen Grundeinstieg eine Aufgliederung in einen universitär orientierten DII-Studiengang und einen praxisorientierten DI-Studiengang ermöglichten.

Seite Mitte der neunziger Jahre entwickelte sich die Elektrotechnik in einen eindeutig universitären Fachbereich. 2000 erfolgte seine Umbenennung in „Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik“, der rasanten technischen Entwicklung auf diesem Gebiet Rechnung tragend. Erfolgreich wurde ein Bachelor- und Master Studiengang „Informationstechnologie“ eingeführt.

Als 2002 das Gesamthochschulmodell in Nordrhein-Westfalen auslief, wurde die Gesamthochschule Wuppertal in die Bergische Universität Wuppertal übergeleitet. Ein Jahr später wurde der Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik um den Bereich der ehemaligen Drucktechnik erweitert. Aktuell wird die Bezeichnung "Fakultät für Elektrotechnik, Informationstechnik und Medientechnik" benutzt. Neue Bachelor und Master Studiengänge für Elektrotechnik und Druck- und Medientechnik wurden eingerichtet, um den veränderten Anforderungen an einen Ingenieur Rechnung zu tragen.

Derzeit werden Forschung und Lehre getragen von insgesamt 21 Universitätsprofessoren sowie 63 wissenschaftlichen Mitarbeitern. Dem stehen ca. 380 Studierende der Elektrotechnik, 360 Studierende der Informationstechnologie und 300 Studierende der Druck- und Medientechnik gegenüber, so dass man von einem guten Betreuungsverhältnis sprechen kann.

Im Jahr 2002 konnten neue modern ausgebaute Räume auf dem Campus Freudenberg bezogen werden, in dessen Hörsaalzentrum auch ein Großteil der Lehrveranstaltungen stattfinden. Darüber hinaus ist zusätzlich eine dem neuesten Stand entsprechende PC-gestützte Laborausstattung für die Studierenden verfügbar, die 32 moderne Praktikumsplätze im Grundlagenbereich sowie Spezialpraktika in den fortgeschrittenen Studiensegmenten bereitstellt.

Auf dem Campus ist auch die Fakultätsbibliothek, eine Mensa und diverse Dezernate der Hochschulverwaltung untergebracht.

Datum der letzten Änderung: 05.04.2016